Verlust und Trauer

Was soll ich sagen. Ein Jahr ging so schnell vorbei. Manchmal frage ich mich, wohin die Zeit geht und was sie in unserem Leben mitnimmt.

Mir hat sie meine Mutter, meinen Opa und schlussendlich meinen Freund genommen.

Den Verlust meiner Mutter kann mir keiner nehmen. Er ist grenzenlos und sie fehlt mir wieder mehr als ich es beschreiben könnte.

Ihre warmherzige Art, ihre Umarmungen, ihren Zuspruch. Den Mut, die Gabe allen um sich herum Kraft zu geben. Sie war für mich eine der wichtigsten Menschen in meinem Leben. Fast ein Jahr her und immer noch nicht kann ich es fassen, dass sie einfach nicht mehr da ist.

Ein Grab voller Blüten, darunter ein Sarg.

Oft frage ich mich, was danach ist. Ob sie mich sieht, mich beschützt.
Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Eigentlich glaube ich nicht daran, aber wenn man einmal einen geliebten oder zwei geliebte Menschen für immer verloren hat, dann möchte man daran glauben.

Sicher schaut sie auf ihre Lieben hier. Und wird manchmal entsetzt den Kopf schütteln, wenn sie von meinen Aktionen erfährt.

Sie war es doch, die unbedingt wollte, dass ich mit "ihm" zusammenkomme. Sie hätte ihn geliebt! Ja, Mama, ich habe ihn gesehen, er gefällt mir. Und vielleicht darf man die Hoffnung nicht aufgeben. Wenn ich ehrlich bin, wünsche ich es mir immer noch, dass wir zusammen sind.

Diesen Verlust zu ertragen ist etwas , dass mir im Moment jegliche Kraft aus meinem Körper zieht.

Trotzdem geht das leben unaufhaltsam weiter.

6.9.08 11:07

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